Romanische Kirchen Panorama

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Die 12 großen romanischen Kirchen Kölns

Köln verfügt neben dem gotischen Kölner Dom über 12 große Kirchen  im romanischen Stil, die  innerhalb der alten Mittelalterlichen und sogar innerhalb der Antiken Mauer erbaut wurden.
Die Bautätigkeit lag zwischen 350 n.Chr. und 1350 n.Chr. Wobei mann als Romanische Epoche, das 10. bis 13. Jahrhundert bezeichnet. Der Romanische Baustil fand allerdings nicht ausschließlich in dieser Zeit statt.
Viele der romanischen Basiliken (griech.: Königsbau, steht in der Kirchenwelt für herausragende sakrale Bauwerke) wurden auf antike römische Fundamente erbaut die teilweise noch erhalten und in den romanischen Kirchen Kölns noch zu erkennen sind.
Sechs romanische Kirchen Kölns tragen den päpstlichen Titel Basilica minor, so viele wie in keiner anderen Stadt Deutschlands. Der Titel hebt die jeweilige Kirche besonders hervor.
Die 12 romanischen Kirchen sind Zeugnisse der Geschichte und in ihrer Pracht unverkennlich. Die Architektur hat Gemeinsamkeiten jedoch besitzt jede der 12 Basiliken ihren eigenen Charakter. Auch wirken sich die aus verschiedenen Epochen stammende Erweiterungen und teilweise Umbauten als Zeugnisse der Zeit aus und vermitteln wie sich der Zeitgeist veränderte.
Eine Reise durch die 12 Basiliken ist ein spannendes Studium europäischer Geschichte. Auch ohne Vorkenntnisse erfährt mann die Historie und den spannenden Wandel Kölns.

Romanische Kirchen Köln

1

St. Kunibert

2

St. Ursula

3

St. Gereon

4

St. Andreas

5

Groß St. Martin

6

St. Aposteln

7

St. Cäcilien

8

St Maria im Kapitol

9

St. Maria Lyskirchen

10

St. Georg

11

St. Panthaleon

12

St. Severin

Köln Map Karte  Romanische Kirchen
St Kunibert Mini II

St Kunibert 13. Jahrhundert

Beim St Kunibert handelt es sich um die jüngste der 12 romanischen Kirchen von Köln. Das die Kirche, deren Baubeginn mit 1226 datiert ist, heute steht ist dem Förderverein Romanischer Kirchen Köln zu verdanken. Die Kirche hat vieles erlitten. 1376 zerstörte ein Feuer den Westturm der gotisch wiederaufgebaut wurde und 1830 wieder in sich einstürzte um 1860 wieder aufgebaut zu werden aber diesmal nur bis 1944 als er von einer Bombe getroffen und ins Querhaus stürzte. Erst 1985 wurde die Kirche wieder aufgebaut.
Der Innenraum der Kirche ist sehr Hell dank der relativ großen Fenster. Einem Brunnen der sich in der Krypta befindet wird als Segnend für Kinder bezeichnet.
Adresse: Kunibertsklostergasse 2 - 50668 Köln - Altstadt Nord - Kunibertsviertel

St Kunibert M 2
St Ursula Mini

St Ursula 6. - 12. Jahrhundert

1135 auf einem römischen Friedhof wo christliche Märtyrerinnen verehrt wurden erbaut. Aus den Ausgrabungen ging hervor das an dieser Stelle ein nach Osten gewölbter römischer Bau stand der sehr wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert umgebaut wurde (möglich das es sich um einen Sakralen Bau handelte).  Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche um ein Seitenschiff erweitert. Die Basilika wurde nach der Stadtpatronin Ursula (aus der Bretagne) benannt die der Legende nach mit 11.000 Jungfrauen den Tod durch die Hunnen fand weil Sie die Vermählung mit den heidnischen Hunnen versagten, als Köln im 4. Jahrhundert von den Hunnen belagert wurde. Die Zahl 11 ist eben symbolisch für die 11.000 Jungfrauen bis heute im Stadtwappen mit 11 Tränen dargestellt. St. Ursula war eine der meist frequentierten Pilgerstätten Europas die Ihre Anziehungskraft erst durch die Gebeine der drei heiligen Könige die nach Köln gebracht wurden verlor. Adresse: Ursulaplatz 30 - 50668 Köln - Altstadt Nord

St Ursula M 2
St Gereon III s

St Gereon 4. Jahrhundert

Auf den Fundamenten eines römischen Grabbaus wurde vor 345 n.Chr. die gigantische Ovalformige antike Basilika St. Gereon errichtet, von der im heutigen Bau, noch Gemäuer erhalten sind. Es handelt sich also um eine frühchristliche Kirche die von der Bedeutung der Stadt zeugt. Der ursprüngliche Name ad sanctos aureos wurde mit dem An und Umbau im 13. Jahrhundert durch die Widmung an St. Georg ersetzt. 1067 wurde ein längerer Chor gebaut, die Dekagon-Kuppell (Dekagon griech*=Zehneckig) war zu ihrer Zeit die größte Kuppel nördlich der Alpen. Die Innenansicht des Dekagon zählt zu den eindrucksvollsten was sakrale Bauten bieten. Atemberaubend ist die Wirkung der einfallenden Lichter in den Raum des Dekagons. Adresse: Gereonskloster 2 - 50670 Köln

St Gereon M 2
St Andreas S

St Andreas 10. Jahrhundert

965 ließ Erzbischof Bruno eine frühromanische Kirche auf römischen Fundamenten erbauen, daher fanden auch sehr viele Ausgrabungen rund um St Andreas statt wo römische Bauwerke teilweise freigelegt wurden. Der heutige Bau stammt überwiegend aus dem 12 Jahrhundert. Anfang des 14 Jahrhunderts wurden teile des romanischen Ostchors abgerissen und durch ein gotischen Hochchor ersetzt.  Das Innere der Kirche wird von prächtigen Wandmalereien (Ikonen) verziert. Adresse: Komödienstr. 6-8, 50667 Köln - Altstadt Nord - Dom

St Andreas II Mini1
Groß St Martin II S

Gross St Martin 4. - 11. Jahrhundert

Auf den römischen Sportanlagen des 1. und 2. Jahrhunderts begann 1150 der Bau der Basilika Groß St. Martin. Der 75m hohe Vierungsturm prägt neben dem Dom dominant die Stadtsilhouette. Während der Vierungsturm ein rein romanisches Bauwerk ist so sind im Langhaus gotische Bauelemente vorhanden. Unterhalb des Chors befindet sich eine Ausgrabungsstätte wo mann auch Teile der antiken römischen Lagerhallen sehen kann. Der Innenraum der Kirche ist eindrucksvoll jedoch einfach ausgestattet.
Adresse: An Groß St. Martin 9 - 50667 Köln - Altstadt Nord

pp165819 Groß St Martin M
St Aposteln Mini1

St Aposteln 11 Jahrhundert

Um 880 wurde an der Stelle wo St. Aposteln steht die erste Kirche erbaut. Erzbischof Pilgrim ließ 1021 am gleichen Ort eine dreischiffige Basilika erbauen. Der heutige Bau stammt jedoch von 1198 da der vorherige Bau durch einen Brand beschädigt wurde.  Die 12 Apostel (griechisch: Gesandte) sind .die Namensgeber und Patrone der Basilika und stehen als gotische Holzschnitzereien aus dem Jahr 1330 in der Basilika. Fresken und Mosaike an der Decke sind an Byzantinischer Kunst angelehnt und wurden im 19 Jahrhundert erschaffen. Die Dreitürmige Basilika ist ein visueller Genuss aus jeder Perspektive. Seit 1965 trägt St. Aposteln den ehrenvollen, vom Papst verliehenen Titel, Basilika Minor. Adresse: Neumarkt 30  - 50667 Köln Altstadt-Nord - Neumarkt

St Aposteln II S
St Cäcilien Mini1

St Cäcilien 11. Jahrhundert

Auf den Grundmauern einer römischen Therme wurde mit Hilfe des Erzbischofs Bruno für ein seit 888 bestehende Nonnenkloster 1030-1060 St Cäcilien erbaut. Die Turmlose Basilika hat den Charme antiker byzantinischer Kirchen. Der Sakrale Bau dient heute als Museum mit dem Namen des Förderers Schnütgen und beherbergt christliche Kunst des Mittelalters. Unmittelbar in seiner Nachbarschaft steht das Völkerkunde-Museum (RJM). Adresse: Cäcilienstrasse 29 - 50667 Köln

St Cäcilien S
St Maria im Capitol Mini1

St Maria im Kapitol 7.-11. Jahrhundert

Die Größte romanische Basilika Kölns wurde 1065  erbaut. Unterhalb der Kirche befindet sich das römische Kapitol was den Göttern Jupiter (Isson Zeus), Juno (Isson Hera) und Minerva (Isson Athene) gewidmet war. Der ursprüngliche christliche Bau datiert aus dem Jahre 690 n.Chr. der von Plektrudis ins Leben gerufen wurde. Die Basilika wurde auf initiative der Äbtissin Ida erbaut, auch hatte Ida die Choranlage so konstruieren lassen das sie exakt ein Abbild der Geburtskirche von Bethlehem ist. 1049 weihte dann Papst Leo IX in Beisein des Kaisers Heinrichs des III. den Alter ein. St Maria im Kapitol ist nach dem Dom, Kölns wichtigste Kirche gewesen. Der Rat zog zu Ehren der heiligen drei Könige von St Maria im Kapitol zum Dom. Für die Christen symbolisiert die Kirche Bethlehem.
Adresse: Kasinostrasse 6 - 50676 Köln - Altstadt Süd

St Maria im Capitol II Mini1
St Maria-Lyskirchen Mini

St Maria Lyskirchen 10. Jahrhundert

Die kleinste Kirche der 12 romanischen Kirchen Kölns liegt in der südlichen Altstadt gegenüber vom Schokoladenmuseum und bietet als Deckendekoration Fresken aus dem 13 Jahrhundert die im 19. Jahrhundert gut erhalten freigelegt wurden.  Um 940 erbaut wurde die Basilika in ihrer heutigen Form 1210 auf der älteren Clemens-Kirche erbaut. Wandmalereien aus den 13-15 Jahrhundert zieren ebenfalls den Innenraum. In der Kirche steht eine spätgotische Schiffermadona. Im Zeiten Weltkrieg wurde die Kirche kaum beschädigt. 
Adresse: An Lyskirchen 10 - 50676 Köln - Altstadt Süd

St Maria Lyskirchen II S1
St Georg Mini

St Georg 11. Jahrhundert

1056 wurde außerhalb des römischen Köln mit dem Bau der Basilika begonnen, gelegen direkt neben den Wachgebäude eines römischen Außenpostens. 1928-1930 wurde St. Georg grundlegend saniert jedoch ohne die romanische Farbigkeit wieder herzustellen auch der südliche Abschnitt der Kirche wurde nach dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg nicht wiederaufgebaut. Adresse: Waidmarkt ecke Georgstrasse - 50676 Köln - Altstadt Süd - Georgsviertel.

St Panthaleon Mini1

St Pantaleon 9. Jahrhundert

Auf den Fundamenten der römischen Villa Surburbana (um 50 n.Chr. erbaut) von der noch Teile unterhalb des Altars vorhanden sind, wurde St Pantaleon erbaut. Erstmalig wird die Kirche im Jahr 866 erwähnt.
Das ehemalige Benediktiner Kloster ist nach dem griechischen Panteleimon benannt der im 3.Jh. in Nikomedia lebte und heilig gesprochen wurde. So war es auch nahliegend das die Griechisch- Byzantinische Kaiserin Theophanou die hier einheiratete, 991 hier begraben werden wollte.
Keine andere Pantaleonskirche ist älter auerhalb des ehemaligen Byzanz. Neben Theophanou ist auch der erste deutsche Reichskanzler und Erzbischof Bruno beigesetzt. Anfang des 17 Jh. wurde die Kirche barockisiert später lösten die Franzosen das Kloster auf und die Preußen machten ein Komunikationsgebäude draus und setzten auf den Mittelturm ein optischen Telegraphen. Erst 1890 wurde der Mittelturm wieder romanisch restauriert.
Adresse: Am Pantaleonsberg 10a - 50676 Köln - Altstadt Süd - Griechenviertel

St Severin Mini

St Severin 4. - 11. Jahrhundert

Im 4. Jahrhundert ausserhalb der antiken römischen Stadtmauer erbaut und immer wieder umgebaut bis Sie im 9. Jahrhundert grundlegend erneuert und bis zum 13. Jahrhundert erweitert wurde. Die Gebeine des heiligen Severin die in der Kirche liegen wurden 1999 zu wissenschaftlichen Zwecken untersucht und ergaben eine Abstammung aus dem 4. Jahrhundert. Der Schrein mit den Gebeinen des heiligen Severin steht im Hochchor der Kirche. Papst Pius XII. erteilte 1953 der Basilika den ehrenvollen Titel Basilika Minor. Sie liegt heute in mitten der sehr populären Südstadt direkt an der Sevrinsstrasse.
Adresse: Severinskirchplatz - 50678 Köln -  Vringsveedel.

St Sverin M 2
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